OLG Frankfurt, Urteil vom  13.03.2009  10 U 133/08. Im vorliegenden Fall hatte der AG einen Planer mit der Erstellung der Entwurfsplanung beauftragt. Anschließend beauftragte er einen Generalunternehmer mit der Errichtung des Gebäudes, wobei Gegenstand des GU-Vertrages auch die Herstellung der Ausführungs-planung war. Für ein Treppengeländer hatte der Planer in der Entwurfsplanung einen bestimmten Werkstoff vorgesehen….

Haftung des Architekten bei Erstellung eines falschen Bautenstandsberichts gegenüber dem Käufer einer Ei-gentumswohnungBGH, Urteil vom 25.09.2008 – VII ZR 35/07 In dem Vertrag zwischen einem Bauträger und den Erwerbern von Eigentumswohnungen einer Wohnungseigentumsan-lage war vereinbart worden, dass der von dem Bauträger beauftragte Architekt Bautenstandsberichte erstellen sollte, um einen bestimmten Bautenstand zu dokumentieren. Diese Berichte sollten…

OLG Karlsruhe, Urteil vom 13.03.2007, AZ: 17 U 304/05 Der Architekt wurde vom Bauherren in Anspruch genommen wegen fehlerhafter Planung im Zusammenhang mit der Erstellung eines Fußbodens in Laubengängen. Nachdem der Architekt verurteilt wurde, nahm er beim Estrichleger Rückgriff. Der Estrichleger wendet ein, ein Gesamtschuldnerausgleichsanspruch des Architekten bestünde nicht, weil ihm, dem Estrichleger, keine Gelegenheit…

BGH Urteil vom 08.12.2005, VII ZR 138/04 Im vorliegenden Fall war zwischen einem Auftraggeber und einem Architekten vereinbart worden, dass der Auftraggeber für das Bauvorhaben eine Haftpflichtversicherung für den Architekten abschließt, der Architekt jedoch die Kosten hierfür zu tragen hat. Anschließend machte der Auftraggeber gegen den Architekten Haftungsansprüche geltend. Dieser wandte ein, durch die Vereinbarung…

OLG Hamm, Urteil vom 06.12.2005, Az: 21 U 66/05 Im vorliegenden Fall war der Architekt mit den Leistungsphasen 1-8 des § 15 HOAI beauftragt. In der Planungsphase entstand ein Fehler, der auch im Rahmen der Bauüberwachung nicht zu korrigieren war. Fertigstellung und Abnahme war im Jahr 1996. aufgrund eintretender Nässeschäden nimmt der Bauherr den Architekten…

Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom 18. 12. 2002, 7 U 140/00 Das Oberlandesgericht in Karlsruhe hat entschieden, dass ein Planungsfehler nur dann vorliegt, wenn die Planung nicht mehr sachgerecht ist und nicht etwa schon dann, wenn eine andere als die objektiv bestmögliche Planung gewählt wurde. Der Architekt genügt also seiner vertraglichen Verpflichtung bereits dann, wenn seine…

(OLG Braunschweig vom 07.02.2002, Aktenzeichen 8 U 10/01) Bei einer Altbausanierung werden die vom Architekten zu Auftragsbeginn geschätzten Kosten überschritten. Der Architekt unterlässt diesbezügliche Hinweise gegenüber dem Bauherrn. Der nach Fertigstellung der Baumaßnahme erhobenen Honorarforderung des Architekten kommt der Bauherr unter Hinweis auf eine Schadensersatzforderung wegen Pflichtverletzung nicht nach. Das OLG stellt fest, dass hier…

Wenn ein Architekt zur Mitwirkung bei der Vergabe beauftragt ist, gehört die Vorbereitung der Bauverträge mit wirksamen Vertragsbedingungen zum Kernbereich seiner Leistungspflichten. Der Architekt hat vorliegend ein Formular mit mangels Obergrenze unwirksamer Vertragsstrafenklausel erstellt, auf dessen Basis der Bauvertrag abgeschlossen wurde. Später verliert der Bauherr einen Prozess gegen den Generalunternehmer in Höhe von über €…

OLG Jena, Urteil vom 31.03.2003, AZ: 9 U 1012/02 Ein Generalunternehmer wurde durch einen Bauträger mit der schlüsselfertigen Erstellung eines Wohn- und Geschäftshauses beauftragt. Gegenstand des GU-Auftrags waren auch die Architektenleistungen nach § 15 Abs. 1 Nr. 4 – 9 HOAI. Die Ausführungsplanung, die Baugenehmigung, sowie die Statik wurden dem GU übergeben. Nachdem das Objekt…

Im vorliegenden Fall hatte ein Architekt gegenüber seinem Auftraggeber erklärt, die Bauleistung eines Bauunternehmers weise bestimmte Mängel auf. Daraufhin hat der Bauherr keine Zahlung geleistet, sondern mit dem Bauunternehmer einen Rechtsstreit geführt. In diesem Rechtsstreit wurde festgestellt, dass die fachliche Beurteilung durch den Architekten falsch war. Der Mangel wurde im Prozess nicht bestätigt. Daraufhin nahm…

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